Das Zeitalter der Industrie
Treibhausgase
Vom Menschen freigesetzte Treibhausgase und andere
Emissionen sind die wichtigste Ursache des derzeitigen >>
Klimawandels. Auf dieser Seite finden Sie
weitere Informationen, was Treibhausgase eigentlich sind, zu ihrer Bedeutung
für den Klimawandel und zu anderen Emissionen, die das Klima beeinflussen.
Was sind eigentlich Treibhausgase?
Treibhausgase sind Gase in der Erdatmosphäre, die den >>
Strahlungshaushalt der Erde verändern. Die Erde
gibt, wie jeder warme Körper, Wärmestrahlung an ihre Umgebung ab. Die
Wärmeabstrahlung eines idealen "schwarzen Körpers" (so nennen Physiker
Körper, die ihre Wärme ungehindert abstrahlen können) hängt von seiner
Temperatur ab und wird vom Planckschen Strahlungsgesetz beschrieben. Die
Wärmeabstrahlung der meisten realen Körper unterscheidet sich mehr oder
weniger deutlich von diesem Ideal, da ihre Wärmeabstrahlung behindert wird.
Dies ist auch bei der Erde der Fall, wie die folgende Abbildung zeigt:

Satellitenmessungen der thermischen
Abstrahlung der Erde
im Vergleich zur theoretischen Abstrahlung
eines idealen
"schwarzen Körpers". Die Messung wurde 1970 über der
Sahara
mit dem IRIS (Infrared Interferometer Spectrometer) der
NASA
durchgeführt. Abbildung © Makiko Sato für James Hansen,
Storms of my Grandchildren, mit freundlicher Genehmigung.
Eigene
Übersetzung. Original >>
www.columbia.edu/~mhs119/.
Im Fall der Erde sind es Gase in der Atmosphäre, die die Wärmeabstrahlung
behindern. Gase absorbieren Strahlung in ganz charakteristischen
Wellenlängen, an denen sie eindeutig zu erkennen sind -
"Absorptionsspektren" verwendet man daher auch in der Umweltanalytik, um
Gase zu identifizieren, oder zur Erforschung der Atmosphäre weit entfernter
Planeten. Daher sind auch die Gase eindeutig zu identifizieren, die die
Wärmeabstrahlung der Erde behindern: die Absorption bei der Wellenlänge von
15 μm wird beispielsweise durch Kohlendioxid verursacht. Bei der
Absorption von Wärmestrahlung erwärmen sich die Gase selber und strahlen
Wärme ab - aber in alle Himmelsrichtungen, also nicht nur ins Weltall,
sondern auch zur Erde zurück. Dadurch erwärmt die Erde sich stärker, als
aufgrund der Sonneneinstrahlung eigentlich zu erwarten wäre (>>
mehr).
Da die fraglichen Gase die kurzwellige Sonnenstrahlung nicht behindern,
sondern nur die Wärmeabstrahlung, wirken sie in der Atmosphäre wie die
Scheiben eines Treibhauses: daher die Bezeichnung Treibhausgase.
Der Beitrag der Treibhausgase zum Klimawandel
Die Erwärmung der Erde durch Treibhausgase ist ein natürlicher Vorgang,
ohne den die Erde etwa 33 Grad Celsius kälter wäre (>>
Klima). Aber wenn sich die Konzentration
an Treibhausgasen durch menschliche Aktivitäten erhöht, erhöht sich auch die
Temperatur der Erde - und dann sprechen wir von einem vom Menschen
verursachten Klimawandel. Dass menschliche Aktivitäten die Konzentration an
Treibhausgasen erhöhen, ist inzwischen nachgewiesen (siehe auch das >>
Beispiel Kohlendioxid); den Beitrag der einzelnen Klimagase zeigt die
folgende Abbildung:

Anteil der einzelnen Treibhausgase an den
gesamten vom Menschen verursachten
Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2004
in Kohlendioxid-Äquivalent - das heißt,
die Abbildung zeigt den
Beitrag der Klimagase zum Klimawandel. Abbildung
aus dem >> 4.
UN-Klimareport 2007, Syntheseband, eigene Übersetzung.
Kohlendioxid (CO2)
Kohlendioxid wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts von dem irischen
Physiker John Tyndall als Treibhausgas erkannt (>>
mehr); es ist die Ursache für mehr als drei Viertel Anteil der vom
Menschen verursachten Erwärmung, und damit heute das mit Abstand wichtigste
“künstliche” Treibhausgas. Eine Verdoppelung des Gehalts an Kohlendioxid in
der Atmosphäre könnte die Temperatur der Erde zwischen 2 und 4,5 °C erhöhen
(>>
mehr). Durch energiebedingte Emissionen - die
Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas) zur Stromerzeugung, in der
Industrie, in Hausheizungen und im Straßenverkehr werden weltweit jedes Jahr
weit über 30 Milliarden Tonnen (2011: 34,7 Milliarden Tonnen [50]) dieses
Treibhausgases freigesetzt.
Dazu kamen im Jahr 2011 3,3 Milliarden Tonnen aus dem Abbrennen von
Wäldern, vor allem der tropischen Regenwälder Amazoniens und
Südostasiens. Knapp die Hälfte der Gesamtemissionen von 38 Milliarden Tonnen werden von natürlichen
Kohlenstoffsenken aufgenommen, vor allem den Weltmeeren, aber auch von Landökosystemen.
Im Durchschnitt der Jahre 2002 bis 2011 nahmen die Weltmeere 26 Prozent auf
(das entspräche im Jahr 2011 knapp 10 Milliarden Tonnen)
und die Landökosysteme (wachsende Wälder und
Torfmoore) 28 Prozent (das entspräche im Jahr 2011 10,6 Milliarden Tonnen;
oder netto - also nach dem Abzug der Emissionen durch das Abbrennen von Wäldern
- 7,3 Milliarden Tonnen). Dieser Wert kann je nach
Zustand der Vegetation von Jahr zu Jahr aber deutlich schwanken.

Beitrag der relevanten Quellen zum Anstieg der
Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre (51).
(Eine Tonne Kohlenstoff
entspricht 3,667 Tonnen
Kohlendioxid; Abbildung aus IPCC-Bericht 2007
[Arbeitsgruppe 1, S. 513], eigene Übersetzung).
Damit verbleiben durchschnittlich 17,5 Milliarden Tonnen pro Jahr in der
Atmosphäre, und lassen deren Kohlendioxid-Gehalt um 2 ppm pro Jahr
ansteigen. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre stieg von
vorindustriellen 280
ppm auf aktuell 392 ppm. (Die vorindustriellen Werte sind aus
Eisbohrkernen (>>
mehr) bekannt; seit 1958 gibt es kontinuierliche Messungen auf dem Mauna
Loa auf Hawaii, die den Anstieg seit damals dokumentieren; sie sind in der
Abbildung >>
hier
dargestellt.) Einmal in die Atmosphäre gelangtes Kohlendioxid verbleibt dort
lange: Nach 1.000 Jahren wird noch die Hälfte in der Luft sein. Aufgrund
dieser Verweildauer wird auf lange Sicht die Bedeutung des Kohlendioxids für
den Klimawandel noch zunehmen.
In Deutschland hat Kohlendioxid heute schon einen Anteil von 85 Prozent
an allen Treibhausgasen; die energiebedingten Emissionen betragen ca. 865
Millionen Tonnen/Jahr.
>>
mehr zum Kohlenstoffkreislauf & Klimawandel
Woher stammt das Kohlendioxid?
Die Quellen des zunehmenden Kohlendioxids in der Erdatmosphäre konnten
mit verschiedenen Methoden ermittelt werden, besonders aussagekräftig ist
die Isotopenanalyse: Kohlenstoff kommt in zwei verbreiteten
Isotopen vor: 12C (zu etwa 99 Prozent) und 13C (zu
etwa 1 Prozent). Fossile Brennstoffe haben jedoch ein niedrigeres Verhältnis
13C/12C als Kohlendioxid in der Atmosphäre, und
unterscheiden sich zudem noch untereinander: an dieser “Signatur” ist
Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen zu erkennen, und das sinkende
Verhältnis 13C/12C zeigt den Anteil an fossilen
Brennstoffen am steigenden Kohlendioxid-Gehalt insgesamt (es gibt auch
andere Ursachen für ein sinkendes 13C/12C-Verhältnis,
die man aber unterscheiden kann; Details und Quellenangaben siehe
IPCC-Bericht 2007, Arbeitsgruppe 1, Seite 139).

Darstellung der weltweiten Kohlenstoffemissionen
(schwarz) und der
Veränderung des 13C/12C-Isotopenverhältnisses (rot).
Die Skala
des Isotopenverhältnisses ist umgekehrt dargestellt, so dass
die ansteigende Kurve ein sinkendes 13C/12C-Isotopenverhältniss
bedeutet.
Die Kurve stammt von der Messstation Mauna Loa. Abb.:
Climate Change
2007: The Physical Science Basis. Contribution of
Working Group 1, Seite
138.
Vergleichsmaßstab Treibhauspotenzial
Um die anderen Treibhausgase mit Kohlendioxid vergleichen zu können, wird
ihr Treibhauspotenzial (nach dem englischen Global
Warming Potential oft als GWP abgekürzt) zur Umrechnung verwendet: Das
Treibhauspotenzial gibt an, wie stark die Wirkung einer Substanz im
Vergleich zu Kohlendioxid ist. Das Treibhauspotential von Methan
beispielsweise beträgt 21, eine Tonne Methan besitzt also einen
Treibhauseffekt wie 21 Tonnen Kohlendioxid. Nach Kohlendioxid sind die
beiden wichtigsten Treibhausgase Methan und Distickstoffoxid (Lachgas).
Anhand dieses Treibhauspotenzials kann man auch die
Konzentrationen aller Treibhausgase in der Atmosphäre angeben, dieser Wert
wird Kohlendioxid-Äquivalenz-Konzentration und CO2e
abgekürzt. Zur Zeit beträgt diese Konzentration etwa 445 ppm (gegenüber 392
ppm CO2).
Andere Treibhausgase
Methan
Methan (CH4) trägt mit einem Treibhauspotential von 21
weltweit mit knapp 15 Prozent zum Treibhauseffekt bei (bei
den deutschen Emissionen beträgt der Anteil gut 7 Prozent). Methan entsteht
immer, wenn organisches Material unter Sauerstoffabfluss abgebaut wird; dies
geschieht vor allem in den Mägen von Wiederkäuern (Rindern und Schafen),
beim Nassreisanbau sowie in Mülldeponien. In manchen Staaten Lateinamerikas
ist Methan aufgrund der Rinderhaltung das wichtigste Treibhausgas aus der
Landwirtschaft; die Methankonzentration in der Atmosphäre hat seit Beginn
der Industrialisierung um 151 Prozent zugenommen.

Zunahme des Methangehalts in der
Atmosphäre seit 1979.
Quelle der Abbildung: Synthesis Report
Climate Change: Global Risks,
Challenges & Decisions. Copenhagen 2009,
10-12 March.
Methan reagiert in der Erdatmosphäre mit Hydroxyl-Radikalen (“Radikale”
in der Chemie sind besonders reaktionsfähige Atome oder Moleküle mit
ungepaarten Elektronen) und wird dadurch über einen Zeitraum von 10 bis 12
Jahren zu Kohlendioxid und Wasserdampf abgebaut, das entstehende
Kohlendioxid hat ein geringeres Treibhauspotenzial als Methan. Allerdings
sind die Hydroxyl-Radikale auch an der Entstehung von Sulfat- und anderen
Aerosolen in der Atmosphäre beteiligt, und wenn die Radikale mit Methan
anstatt mit anderen Luftschadstoffen reagieren, sinkt die Konzentration an
kühlenden (>>
hier) Aerosolen: Rechnet man diesen Effekt mit ein, könnte der Anteil
von Methan an der Erhöhung des Treibhauseffekts höher sein als bisher
vermutet (60).
Distickstoffoxid
Distickstoffoxid (Lachgas, N20) entsteht im Boden beim Abbau
von mineralischem Stickstoffdünger. Weltweit ist es das wichtigste
Treibhausgas, das von der Landwirtschaft freigesetzt wird. Das
Treibhauspotenzial von Lachgas liegt bei 310; sein Anteil am Treibhauseffekt
liegt bei rund acht Prozent, und die Konzentration in der Atmosphäre hat
seit Beginn der Industrialisierung um 17 Prozent zugenommen.

Zunahme des Lachgasgehalts in der
Atmosphäre seit 1978.
Quelle der Abbildung: Synthesis Report
Climate Change: Global Risks,
Challenges & Decisions. Copenhagen 2009,
10-12 March.
F-Gase
FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) wurden vor allem als
Treibgase und Kältemittel verwendet, da sie zur Zerstörung der Ozonschicht
beitragen, wurde ihre Verwendung seit 1990 stark reduziert (>>
hier); die als Ersatz eingesetzten Fluorkohlenwasserstoffe (FKW)
schädigen die Ozonschicht nicht - sind jedoch ebenfalls Treibhausgase.
Im Kyoto-Protokoll sind außerdem noch die in der Aluminium-Industrie
entstehenden perflourierten Kohlenwasserstoffe (PFC) und
das als Isolationsgas in Hochspannungsschaltern verwendete
Schwefelhexafluorid (SF6) berücksichtigt.
Und was ist mit dem Wasserdampf?
Wasserdampf ist das wichtigste natürliche Treibhausgas (>>
hier).
Da der Wassergehalt in der Luft von der Temperatur abhängig ist, nimmt der
Gehalt an Wasserdampf in der Atmosphäre mit steigenden Temperaturen zu und
verstärkt damit die Auswirkungen anderer Treibhausgase. Die Treibhauswirkung
von Kohlendioxid etwa wäre in absolut trockener Luft nur etwa halb so groß
wie sie tatsächlich ist, wird durch den Wasserdampf also verdoppelt. Dieser
Effekt wird aber bei der Betrachtung des Treibhauspotenzials von
Kohlendioxid und der anderen Treibhausgase schon mitbetrachtet. Abgesehen
davon, wird der Gehalt an Wasserdampf durch menschliche Aktivitäten nur
regional verändert - etwa durch Abholzung von Regenwäldern oder die
Einführung von Bewässerung. Bedeutende globale Auswirkungen auf den
Wasserhaushalt in der Atmosphäre haben diese Eingriffe jedoch nicht (61); und daher wird Wasserdampf bei der
Diskussion der Erderwärmung nicht gesondert betrachtet.
Andere Emissionen, die das Klima verändern
Außer den Treibhausgasen können auch andere Luftverunreinigungen die
Energiebilanz der Erde verändern. Anders als Treibhausgase absorbieren diese
nicht die von der Erde abgestrahlte Wärme, sondern erwärmen die Erde auf
anderem Wege.
Ruß
Rußpartikel in der Atmosphäre führen zu einer Erwärmung, da sie
Sonnenstrahlung absorbieren. Auf Schneeflächen abgesunkene Rußpartikel
verringern die Albedo (>>
hier) und
verstärken damit die Erwärmung noch. Außerdem beschleunigt eine Rußschicht
auf den Gletschern im Himalaya deren Abschmelzen; die Entstehung dieser
Rußschicht wird auf dem indischen Subkontinent durch Inversions-Wetterlagen
(warme Luft lagert über erdnaher Kaltluft und verhindert einen
Luftaustausch) zwischen den Monsunregen gefördert. Ruß stammt vor allem aus
der Verbrennung von Biomasse; den größten Anteil haben die Brandrodung von
Wäldern, einen kleineren - etwa ein Fünftel - die Verbrennung von Biomasse
zu Koch- und Heizzwecken. Weitere Quellen sind Kohleöfen (vor allem in
China) und Dieselfahrzeuge ohne Rußfilter. Insgesamt haben Rußpartikel einen
Anteil an 10 Prozent am gesamten Strahlungsantrieb durch Treibhausgase und
andere Emissionen.
Stickoxide und Kohlenwasserstoffe
Stickoxide und Kohlenwasserstoffe bilden unter Einwirkung von Sonnenlicht
das troposphärische Ozon (>>
Sommersmog - nicht zu
verwechseln mit dem stratosphärischen Ozon, das die Ozonschicht bildet, die
die Erde vor der UV-Strahlung der Sonne schützt, siehe >>
Die Atmosphäre).
Dies ist ebenfalls ein wichtiges Treibhausgas (wird aber bei den anderen
Emissionen aufgeführt, da es nicht direkt freigesetzt wird, sondern aus
anderen Schadstoffen entsteht). Die Zunahme der troposphärischen
Ozonkonzentration ist entsprechend der Entstehung der Vorläufersubstanzen in
industriellen Ballungsgebieten und tropischen Regionen mit starker
Verbrennung von Biomasse am höchsten, hier dürfte sich der Ozongehalt im 20.
Jahrhundert verdreifacht haben (80).
In größeren Höhen kann Ozon mit
Luftströmungen auch weit transportiert werden.
Die Quellen der Treibhausgase
Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen stammt vor allem aus der
Verbrennung von Kohle, Öl und Gas bei der Stromerzeugung, im Verkehr, in
Gebäuden und in der Industrie. In der Industrie entsteht weiteres
Kohlendioxid bei manchen Prozessen - in der Zementindustrie beispielsweise
entweicht etwa genauso viel Kohlendioxid aus dem Kalkstein wie aus fossilen
Brennstoffen stammt. Im Jahr 2011 betrug der Anteil der fossilen Brennstoffe
Kohle 43 %, Öl 34 % und Gas 18 %; der der Zementindustrie 5 % (50). Dazu kommt das Kohlendioxid aus der Forstwirtschaft, im
wesentlichen aus der Rodung von Tropenwäldern, sowie die Treibhausgase, die
in der Landwirtschaft freigesetzt werden. Die Rodung von Tropenwäldern (mehr
>>
hier) ist der größte Beitrag zu den Treibhausgasemissionen von Ländern
wie Brasilien und Indonesien (in Indonesien stammen 70 Prozent des
Kohlendioxid aus der Waldvernichtung); das wichtigste Treibhausgas aus der
Landwirtschaft ist Lachgas aus den Böden, dicht gefolgt von Methan aus den
Mägen von Wiederkäuern wie Rindern und Schafen. Eine bedeutende Quelle ist
auch der Nassreisanbau. Insgesamt ergeben sich für die einzelnen Sektoren
folgende Anteile an der Produktion von Treibhausgasen:

Die Quellen der Treibhausgase: Anteil der
einzelnen Sektoren an den
gesamten Treibhausgas-Emissionen in
Kohlendioxid-Äquivalent.
Daten aus 2004 Abbildung aus dem >>
4.
UN-Klimareport 2007,
Syntheseband,
eigene Übersetzung.
Die historische Verantwortung für die Treibhausgase, die sich heute in
der Atmosphäre befinden, wird deutlich, wenn wir uns die angesammelten
Emissionen einzelner Länder für den Zeitraum von 1880 bis 2004 ansehen. In
der folgenden Abbildung ist diese zur Verdeutlichung als Pro-Kopf-Emissionen
dargestellt, die Größe des Rechtecks zeigt die Gesamtemissionen des Landes:

Kumulierte Treibhausgasemissionen
1880 bis 2004 der einzelnen Länder. Abbildung aus David JC MacKay:
Sustainable Energy - without the hot air, Seite 14. Lizenz: >>
cc 2.0.
.
Allem Wissen über die Rolle, die die Treibhausgase bei der Erderwärmung
spielen, und allen politischen Willenserklärungen zum Trotz nehmen die
Emissionen an Treibhausgasen bisher ungebrochen zu:

Anstieg der vom Menschen verursachten
Emissionen von Treibhausgasen in Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent
(>>
hier) pro Jahr. Zur Bedeutung der Farben siehe die Abbildung >>
oben. Abbildung aus dem >>
4.
UN-Klimareport 2007, Syntheseband, eigene Übersetzung.
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