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7: Die Ausnahme sind wieder einige Viren, die ein etwas abgewandeltes Molekül, die RNS (siehe Anmerkung 7), als Informationsträger nutzen.
8: Wer es genau wissen möchte: Die Basen heißen Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Thymin (T).
9: Mehr über Archaeen >> hier; die an den basischen Tiefseequellen lebenden Archaeen gehören zu den anaeroben methanogenen Methanosarcinales, siehe die Übersicht in William Martin, John Baross, Deborah Kelley und Michael J. Russell: Hydrothermal vents and the origin of life. Nature Reviews Microbiology, Vol. 6 (2008), Seite 805 – 814.
10: M. Powner, B. Gerland und J. Sutherland: Synthesis of activated pyrimidine ribonucleotides in prebiotically plausible conditions. Nature 459, p. 239-242 (14. Mai 2009)
11: Daniel D. Gibson et al.: Creation of a Bacterial Cell Controlled by a Chemically Synthesized Genome. Science online, 20.10.2010 (>> hier).
Quelle der Abbildung (Aufbau der DNA): aus wikipedia, Beitrag „Desoxyribonukleinsäure“, abgerufen 18.1.2011. Gemeinfrei.
Die Entfaltung des Lebens >> hier
20: Schritt 5 kommt ohne Licht aus und wird daher auch als „Dunkelreaktion“ der Photosynthese von der „Lichtreaktion“ (Schritte 1 bis 4) abgegrenzt.
21: Brocks, J.J. et al.: Archean molecular fossils and the early rise of eukaryotes. Science 285: 1033-1036 (1999).
22: Die symbiotische Entstehung der Chloroplasten war schon 1883 von dem deutschen Botaniker Andreas Franz Wilhelm Schimper vorgeschlagen worden und 1905 von dem russischen Biologen Konstantin Sergejewitsch Mereschkowski aufgegriffen wurden, die Idee geriet aber in Vergessenheit, bis Lynn Margulis sie wiederentdeckte.
23: Bei Bakterien findet die Energiegewinnung an der Zellmembran statt, dadurch ist das Größenwachstum aus geometrischen Gründen beschränkt: je größer die Zelle wird, desto kleiner wird im Verhältnis die Oberfläche. Zwar gibt es gelegentlich Ansätze, eine Membran im Zellinneren auszubilden, dies bleibt aber im Vergleich zu den Eukaryoten sehr begrenzt: Möglicherweise kann die Prokaryotenzelle dann die Zellatmung nicht kontrollieren. Mitochondrien können das, wofür möglicherweise die Mitochondrien-RNS verantwortlich ist. Nick Lane (“Life Ascending”) sieht hier eine plausible Erklärung, warum Teile der Mitochondrien-RNS den Prozess der natürlichen Auslese überlebt haben könnten.
24: William Martin & Eugene V. Koonin: Introns and the origin of nucleus-cytosol compartmentalization. Nature 440, p. 41-45 (2006).
25: Dieser Prozess heißt Meiose, und tatsächlich wird das Erbgut vor der Bildung der Keimzellen zunächst verdoppelt, und es entstehen vier Keimzellem mit je dem halben Erbgut.
26: Zum Beispiel die zu den Rädertieren gehörenden “Bdelloida”, die sich seit mindestens 40 Millionen Jahren ungeschlechtlich vermehren und über 300 Arten hervorgebracht haben.
27: Keightley & Otto: Interference among deleterious mutations favours sex and recombination in finite populations. Nature 443, 89-92 (2006)
Die Fotosynthese Die wichtigste Reaktion der Welt >> hier
50: Genau genommen ist auf dieser Seite von der “oxygenen Fotosynthese”, der weitaus häufigste Form, bei der Sauerstoff entsteht, die Rede. Daneben gibt es die “anoxygene Fotosynthese”, mit der z.B. die Schwefelbakterien aus Schwefelwasserstoff Schwefel erzeugen.
51: In diesem Beispiel gibt das Molekül bei der Reduktion zwei Elektronen ab, das muss aber nicht so sein - abgegeben werden können ein oder mehrere Elektronen.
52: Alle Zahlenangaben in diesem Kapitel stammen aus Vaclav Smil: Energy in Nature and Society, Massachusetts Institute of Technology (MIT), 2008, oder sind auf dieser Basis selbst errechnet.
53: Versuche zur Ermittlung der Primärproduktion der Erde haben eine lange Tradition: Zu den Pionieren gehörte Justus Liebig (>> mehr), der 1862 von einer Wiese mit einer Produktion von 5 t/ha schätzte, dass die Landfläche der Erde insgesamt 63 Gigatonnen Kohlenstoff produzieren müsste. Heute wird die Primärproduktion mit Satelliten gemessen: Grundlage ist die Bestimmung der Chlorophyllaktivität, die wiederum errechnet wird, indem die Reflektion des Lichtes unterschiedlicher Wellenlänge gemessen wird - Chlorophyll reflektiert nur 20 Prozent des langwelligen Anteils sichtbaren Lichts, aber 60 Prozent der infraroten Strahlung - aus den gemessenen Werten kann der Chlorophyllgehalt gemessen und die Nettofotosynthese errechnet werden.
54: Von den 174.260 TW Sonnenstrahlung, die die Erde erreichen (>> hier), werden etwa 20 Prozent bereits von den Wolken reflektiert, so dass noch 140.000 TW die Erdoberfläche erreichen. Die Fotosynthese setzt also nur etwa 0,2 Prozent in chemische Energie um, wesentlich weniger als die oben im Text genannten 1,5 Prozent durchschnittlicher Wirkungsgrad der Fotosynthese. Dies liegt vor allem daran, dass große Teile der Erdoberfläche (Wüsten, Hochgebirge, eisbedeckte Flächen) kaum von Pflanzen bedeckt und große Teile des Ozeans aus Nährstoffmangel kaum produktiv sind.
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