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Bereich, wo kaltes Tiefenwasser aufsteigt.)
In ihrem Beitrag untersuchen die Autoren auch, ab wann die Temperaturerhöhung als eine “gefährliche anthopogene Störung” angesehen werden muss, die die Klimarahmenkonvention vermeiden will, aber nicht definiert hat. Sie schlagen vor, die Schwelle anhand des Anstiegs des Meeresspiegels und des Aussterbens von Arten festzulegen, da beide schwerwiegende Folgen hätten und in menschlichen Zeiträumen nicht rückgängig zu machen seien. Schon ein weiterer Anstieg der Temperatur um 1 Grad Celsius könnte zu einem Anstieg des Meeresspiegels um 1 Meter pro Jahrhundert führen und kostspielige Folgen haben; ein noch stärkerer Anstieg wäre auf jeden Fall als gefährlich zu werten. Ähnliches gilt für das Artensterben: Ein Anstieg um 0,1 Grad Celsius pro Jahrzehnt trägt bereits zum Artensterben bei; ein schnellerer Anstieg wäre nur noch mit den großen erdgeschichtlichen Aussterbeereignissen vergleichbar. Zudem könnten bei stärkerer Erwärmung weitere Rückkoppelungszyklen, die in den bisherigen Klimamodellen nicht berücksichtigt werden, zum Tragen kommen, etwa die Freisetzung von Treibhausgasen durch das Auftauen von Permafrostböden (siehe hierzu auch >> Warum der Klimawandel zu noch mehr Klimawandel führen kann). Die Folge: Ein “anderer Planet”, auf dem etwa die Arktis schließlich eisfrei wäre.
Das wichtigste Mittel, dieses zu verhindern, sehen die Autoren in einer Energiestrategie, die den Ausstoß von Kohlendioxid deutlich reduziert (wie das aussehen könnte, finden Sie >> hier).
Quelle: James Hansen, Sato Makiko, Reto Ruedy, Ken Lo, David W. Lea und Martin Medina-Elizade 2006: Global Temperature Change. Proceedings of the National Academy of Science, Band 103, Nr. 39, S. 14288-14293.
Weblinks: >> Originalartikel (pdf, 1,4 Mb; englischsprachig) auf PNAS.org
Weitere Informationen über: >> Klimawandel >> Energie für morgen
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