Der Mensch

Vor 15 Millionen Jahren ließen geologische Veränderungen das Klima in Afrika abkühlen und trockener werden. Die Regenwälder gingen zurück, Menschenaffen drangen in die neu entstehende Baumsavanne vor und entwickelten den aufrechten Gang – und die Intelligenz, die ihnen beim Entwickeln von Verteidigungsstrategien half. Aus ihnen gingen die Menschen hervor, die von Afrika aus in mehreren Wellen die gesamte Welt eroberten.

Evolution des Menschen

Unser afrikanischer Ursprung

Vor etwa acht bis sechs Millionen Jahren spaltete sich in Afrika eine Entwicklungslinie der Menschenaffen auf, aus der einerseits die Schimpansen und andererseits die Menschen  hervorgingen. Dieser afrikanische Ursprung der Menschheit, den viele Naturforscher längst vermutet hatten, ist heute durch genetische Untersuchungen nachgewiesen. In Afrika lebten viele Arten von Vormenschen und Menschen; wie wir mit ihnen verwandt sind, ist noch ungeklärt.
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Hintergrundinformation
Die Erforschung der Entwicklungsgeschichte des Menschen

Seit der Entdeckung des als Neandertaler bekannt gewordenen “vorhistorischen Menschen” des Realschullehrers Johann Carl Fuhlrott helfen Fossilien bei der Erforschung der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. In jüngerer Zeit werden diese Ergebnisse mittels Untersuchungen der DNS überprüft, verfeinert und ergänzt.
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Hintergrundinformationen
Was den Menschen besonders macht
Gehirn und Sprache

Schon bei den ältesten Arten von Homo ist das Gehirn fast doppelt so groß wie bei den Australopithecinen, beim Neandertaler und bei Homo sapiens etwa drei Mal so groß. Nichts erklärt den Erfolg des modernen Menschen auf der Erde (>> mehr) besser als das Gehirn ...
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Die kulturelle Entwicklung der Menschheit machte noch einmal einen großen Schritt, als im Laufe der Menschheitsgeschichte die Sprache entstand. Wie dies geschah, beginnen die Wissenschaftler allmählich wenigstens zu ahnen ...
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Der moderne Mensch: Homo sapiens

Auch der moderne Mensch entstand in Afrika, vor etwa 200.000 Jahren. Im Laufe der Zeit eroberte er den ganzen Kontinent, besiedelte vor 100.000 Jahren den Nahen Osten und vor spätestens 50.000 Jahren den Rest der Welt. Vor 14.000 Jahren waren alle Kontinente außer der Antarktis besiedelt, darauf folgte die Besiedlung der ozeanischen Inselwelt, die vor 800 Jahren mit der Besiedelung Neuseelands abgeschlossen war. Seither prägt der Mensch der Erde seinen Stempel auf.
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Jäger und Sammler und ihre Umwelt

Die Jäger und Sammler waren keine “edlen Wilden”, die in “Einklang mit der Natur lebten”: Auch wenn viele Gruppen sich als Bestandteil eines lebenden Kosmos sahen und andere Lebewesen wie auch ihre unbelebte Umwelt respektvoll behandelten, scheuten andere nicht vor Massentötungen ganzer Herden zurück. Es war wohl nur ihre geringe Zahl und fehlende Mittel, die dafür sorgten, dass Jäger und Sammler die Umwelt weniger als Bauern und Industriegesellschaft veränderten.
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© Jürgen Paeger 2006 - 2010

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