Strategien für die Zukunft

Anmerkungen & Quellen

Landwirtschaft

300: >> Löwenstein 2015.

380: Der Begriff wurde von Felix zu Löwenstein geprägt, siehe oben.

Ein nachhaltiges Verkehrskonzept

610: DER SPIEGEL 31/2008, S. 44

620: Rainer Kurek, Geschäftsführer des Automobilentwicklers MVI-Group, zitiert im SPIEGEL 31/2008, S. 44.

Das zweite Solarzeitalter

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Die kleingedruckte Anmerkung zur Einleitung: Neben der Sonne gibt es drei weitere Quellen “unerschöpflicher” Energie: Der Wärme aus der Frühzeit der Erde und der Zerfall radioaktiver Isotope im Erdinneren (die beide als Erdwärme genutzt werden) und der Mond (dessen Anziehungskraft in Gezeitenkraftwerken genutzt wird).

Energie aus Biomasse

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Aktuelle Zahlen über den Marktanteil von Agrokraftstoffen in Deutschland finden sich auf der Webseite >> Biokraftstoffe der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

Quellen für die Seite:

Sachverständigenrat für Umweltfragen (2007): Sondergutachten Klimaschutz durch Biomasse, erhältlich zum Download im Internet >> hier.

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung “Globale Umweltveränderungen” (2008): Welt im Wandel: Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung, erhältlich zum Download im Internet >> hier. Umfassende Untersuchung zum nachhaltig nutzbaren Potenzial von Bioenergie; auf der Seite sich auch externe Expertengutachten zum Download bereitgestellt.

Ein grüner Planet Erde

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Die Vielzahl von Lebewesen als zentrales Element der Funktionsfähigkeit von Ökosystemen wird oftmals übersehen; der Meeresbiologe Callum Roberts hat in seinem Buch "Der Mensch und das Meer" wieder darauf hingewiesen. Eines seiner Beispiele: Auch wenn die Austern in einer Flußmündung nicht ganz ausgestorben sind, können sie nicht, wie gesunde Austernbänke mit einer riesigen Anzahl von Tieren, die Verunreinigungen aus dem Wasser herausfiltrieren.

Eine kleine Geschichte des Geldes

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Tauschhandel...: David Graeber weist in seinem Buch "Schulden. Die ersten 5.000 Jahre" (Klett-Cotta 2012; Taschenbuchausgabe: Goldmann 2014) darauf hin, dass am Anfang nicht der Tauschhandel stand, sondern der "Kredit": Dorfbewohner halfen sich gegenseitig mit Waren und Dienstleistungen, und erwarteten irgendwann eine Gegenleistung. Tatsächlich war dieses bei Jäger und Sammlern und nach dem Beginn der Landwirtschaft in kleinen Dörfern so; dieses System stieß aber an Grenzen, als größere Städte und Fernhandel an Bedeutung zunahmen und man zunehmend mit Fremden handelte. Schon vorher wurden, wie auch Graeber darstellt, außerhalb der engen Gruppe Dinge getauscht; und der Tauschhandel nahm mit dem Aufstieg der Städte und besseren Transportmitteln an Bedeutung zu. Ob man die gegenseitige Unterstützung bei Wildbeutern und von Bewohnern kleiner Dörfer untereinander wirklich als Kredit ansehen sollte, wie Graeber dies macht, sei dahingestellt: Graeber selber weist ja darauf hin, dass - im Gegensatz zu sozialen Verpflichtungen - Schulden präzise quantifiziert werden müssen, wozu Geld erforderlich ist. Also muss es bereits Geld geben, bevor es Kredit und Schulden geben kann. Auf dieser Seite folge ich daher der von Graeber kritisierten "konventionellen" Darstellung der Geschichte des Geldes.

Gerstengeld...: vgl. >> Yuval Noah Harari, der sich auf eine unveröffentlichte Doktorarbeit von Refael Benvenisti an der Hebrew University of Jerusalem beruft.

Quellen und Literaturtipps:
Niall Ferguson: Der Aufstieg des Geldes. Econ, Berlin 2009
stern Extra 03/2009: Die Macht des Geldes. Gruner + Jahr, Hamburg 2009
Spiegel Geschichte 4/2009: Geld! Spiegel, Hamburg 2009.

Hans Christoph Binswanger: >> Die Wachstumsspirale. Metropolis, Marburg 2006
Bernard Lietaer: Eine Welt, eine Währung und mehr Wert. >> brand eins online
Robert Swann, Susann Witt: Local Currencies: Catalysts for Sustainable Regional Economies, >> E.F.Schumacher Society (englischsprachig)

Websites:
>> Ithaca Hours, eine Lokalwährung aus Ithaca, New York (englischsprachig)
>> Chiemgauer, eine deutsche Lokalwährung; und
>> Blog des Erfinders des Chiemgauers, Christian Gelleri.

© Jürgen Paeger 2006 - 2015