Hintergrundinformation

Die Industrielle Revolution

Die soziale Frage in den Industrieländern

Die „soziale Frage“ war von Anfang an mindestens in zwei Richtungen zu verstehen: Die eine beschäftigte sich mit der Summe der Umgestaltungen, die die Industriegesellschaft gegenüber traditionellen Lebensformen bewirkte, oft verbunden mit der Idee von der Wiederherstellung einer ständischen Gesellschaft; die andere konzentrierte sich auf die Konflikte zwischen Arbeitern und Unternehmern. Natürlich hingen beide zusammen: Der Wandel der Gesellschaftsordnung, den die Industrialisierung und die zunehmende Marktorientierung auslösten, schufen erste einen freien Markt für Arbeit (und damit die Grundlage für den zweiten Aspekt). Er schuf auch einen Markt für Grund und Boden; der Gemeinbesitz der Dörfer wurde zunehmend eingefriedet und zu privatem Grundbesitz gemacht. Reich gewordene Grundbesitzer investierten in die Industrie, verelendete Bauern konnten sich dort als Arbeiter verdingen.

Die Privatisierung der Gemeinschaftsgüter

Dass eine Zunahme des Privateigentums auf Kosten der Gemeinschaftsgüter erfolgte, wie bei der Einfriedung beim Grund und Boden deutlich erkennbar, hatte schon im 17. Jahrhundert den englischen Philosophen John Locke nachdenklich: Da Gott die Erde allen Menschen gegeben habe, dürfe der einzelne nur soviel aus der Natur nehmen, wie er für seinen Unterhalt braucht und sich durch Arbeit aneignen kann. Vorausgesetzt, dass “genug und ebenso gutes den anderen gemeinsam verbleibt.” Diese Einschränkungen galten mit zunehmender Markorientierung nicht mehr; aber immer wieder erkannten Beobachter, dass diese Umwandlung nur eine Minderheit begünstigte: So schrieb etwa Thomas Paine, einer der Gründerväter der USA, in seinem 1795/96 geschriebenen Buch “Agrar-Gerechtigkeit”, dass die Einrichtung von Landeigentum die große Mehrheit der Menschen von ihrem Naturerbe und der Möglichkeit eines unabhängigen Überlebens fernhalte. Paine schlug vor, dass jeder Bürger eine Entschädigung für die verlorengegangenen naturrechlichen Ansprüche erhalten soll (eine Einmalzahlung am 21. Geburtstag undab dem 50. Lebensjahr eine Entschädigung von 10 Pfund Sterling jährlich - manche sehen Paine daher als Vorläufer der späteren social security in den USA).

Noch heute weisen viele Kritiker (etwa >> Peter Barnes) darauf hin, dass die Kapitalmengen, die für die Industrialisierung nötig waren, vor allem durch die Aneignung (oder auch “Diebstahl”) von Gemeineigentum zusammenkamen - erstaunlicherweise, ohne dass die meisten Menschen dies auch nur bemerkt hätten. Die Gemeinschaftsgüter sollten noch eine weitere wichtige Rolle bei der Industrialisierung spielen: Da die Industrie ihre Abgase, Abwässer und Abfälle kostenlos in Luft, Flüsse und ungenutzte Landschaft - ebenfalls alles Gemeinschaftsgüter - deponieren konnte, brauchte sie für deren Zerstörung nichts zu zahlen, so dass diese Kosten bis heute als “externe Effekte” vernachlässigt wurden (>> hier). Für Barnes haben die Probleme auch damit zu tun, dass die neuen Privateigentümer zunehmend gar keine Unternehmer mehr waren, sondern Kapitalgesellschaften: Während Unternehmer wenigsten noch als Person für ihr Handeln einstehen müssen, dienen Kapitalgesellschaften nicht anderem als dem Maximieren von Renditen für Aktionäre, und ihre Manager werden auch nur daran gemessen. Rechtlich sind diese ihren Aktionären verpflichtet, aber wirklichen Einfluss haben nur einige Großaktionäre - und das sind wiederum oftmals Investmentfonds, die ebenfalls nur an der Rendite gemessen werden. Wie immer: Wenn viele verantwortlich sind, übernimmt letztlich niemand die Verantwortung.

Kapitalgesellschaften verfügen außerdem über riesige Geldmengen, die sie nicht nur für die Produktion einsetzen, sondern auch, um politischen Einfluss zu erlangen. So finanzieren sie eine riesige Lobbyindustrie. Dieser politische Einfluss sorgt dann auch dafür, dass Regelungen, die den freien Markt zugunsten der Allgemeinheit einschränken - etwa der Verbot, bestimmte Schadstoffe in die Atmosphäre abzugeben, oftmals verspätet oder abgeschwächt getroffen werden (denken Sie etwa an den Widerstand der Autoindustrie gegen die Einführung bleifreien Benzins, des Katalysators oder aktuelle gegen niedrigere Verbrauchsgrenzwerte). Da nach den Gesetzen des Marktes Gewinne auf Grundlage der gehaltenen Anteile verteilt werden, fließt Geld nach oben - wer schon hat, dem wird gegeben. Daher werden die Kapitalgesellschaften immer größer und mächtiger: In den USA umfassten die Umsätze der 500 größten Unternehmen im Jahr 1955 ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes, im Jahr 2004 schon zwei Drittel. Ihr Einfluss wird daher immer größer.

Die Konflikte zwischen Arbeitern und Unternehmern führte zum Entstehen der ersten gewerkschaftlichen Berufsverbände; 1829 schlossen sich die Spinnereiarbeiter des Vereinigten Königreichs in einer Generalunion zusammen. Teils bewaffnete soziale Unruhen und Generalstreiks, die mitunter blutig niedergeschlagen wurden, begleiteten die Frühphase der Industrialisierung; mindestens 3.000 Tote gab es etwa, als im Juni 1848 ein Aufstand in Paris niedergeschlagen wurde. Ebenfalls 1848 erschien Marx und Engels „Kommunistisches Manifest“, das den Untergang des Systems durch die Revolution der Arbeiterklasse voraussagte – das Buch wurde zum Weltbestseller. Wissenschaftlichen Anspruch hatte Marx’ Hauptwerk, „Das Kapital“: Für Marx war der Drang, die Natur zu gestalten, das Merkmal des Menschen; die Arbeit damit Ausdruck des menschlichen Wesens. Mit der Lohnarbeit und der Arbeitsteilung verliere der Mensch die Verfügungsgewalt über die Arbeit, sein wahres Menschsein werde dadurch zerstört. Da die gesellschaftlichen Beziehungen zwischen konsumierenden und produzierenden Menschen statischer seien als die Produktivkräfte, also die Arbeitsgeräte, Maschinen und das Wissen und Können der Arbeiter, würden die Spannungen so groß werden, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse umgestürzt würden. Die Klasse der Lohnarbeiter werde immer zahlreicher und die durch Konzentrationsprozesse immer kleiner werdende Kapitalistenklasse entmachten. Da die Lohnarbeiter damit die Produktionsmittel in die Hand bekämen, würde die Arbeit selbstbestimmt und der Mensch würde sich endlich selbst verwirklichen können.

Es sollte anders kommen: Zwar entstanden große Unternehmen, aber damit wurde die Kapitalistenklasse nicht kleiner; vielmehr wurde sie um Manager und leitende Angestellte erweitert. Die Mittelschichten verschwanden nicht, wie von Marx vorausgesehen, sondern wuchsen stärker an als die Industriearbeiterschaft; von der zudem qualifizierte Facharbeiter in diese aufstiegen. Außerdem reagierte der Staat und griff – durchaus aus Angst vor der erstarkenden sozialdemokratischen Bewegung – mit Sozialpolitik in die gesellschaftlichen Verhältnisse ein: in Deutschland etwa waren die Arbeiter seit 1883 krankenversichert, seit 1884 unfallversichert und seit 1889 altersversichert. Auch stiegen die Löhne, wodurch auch die Lohnarbeiter so weit vom materiellen Reichtum profitierten, dass sie im Ganzen eher an pragmatischen Verbesserungen ihrer Lage als an revolutionären Umstürzen interessiert waren. (Der Marxismus wurde in keinem Land durch einen Aufstand der Arbeiterklasse an die Macht gebracht; und die Sowjetunion und China waren zum Zeitpunkt ihrer „Revolutionen“ nicht einmal Industriestaaten.)

Leben in Industriegesellschaften

Die materielle Produktivität der Industrie (>> mehr) führte vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert zu nie gekanntem materiellen Reichtum in den Industriegesellschaften. In diesen Ländern besitzen heute die Armen mehr materielle Güter als die Reichen vor der Industrialisierung. Die Symbole dieser Warengesellschaft war die Entstehung der ersten Warenhäuser: Bon Marché in Paris, Hermansky in Wien, Tietz in Berlin. Im 20. Jahrhundert entstanden die ersten Supermärkte, die Lebensmittel anboten, und schließlich Einzelhandelskonzerne wie Wal Mart oder Carrefour, die Einkaufszentren außerhalb der Städte aufbauten.

Nachdem die Menschen ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung, Wohnung und Kleidung so befriedigen konnten, entstanden immer neue Märkte: Etwa gleichzeitig kämpften das Auto (>> mehr) und die elektrischen Haushaltsgeräte um den Geldbeutel der Verbraucher, als auch hier die Märkte weitgehend gesättigt waren, folgte die Unterhaltungselektronik: Radios, Fernseher, Videorekorder und heute DVD-Player, Fernseher mit Flachbildschirmen, MP3-Player, Digitalkameras, ... Der Zugang zu diesen Produkten wurde durch Kreditangebote erleichtert: Ratenkauf, Verbraucherkredite und Kreditkarten ermöglichten den Kauf über die Verhältnisse hinaus; immer mehr Produkte, die in früheren Jahrzehnten nur den Reichen zur Verfügung standen, wurden Massenware. Ein Beispiel sind Fernreisen.

Ohnehin entwickelte sich der Freizeit- und Tourismussektor zum nächsten Gewinner: In England entstand 1885 die erste professionelle Fußballliga, bald bezahlten 300.000 Menschen jede Woche Geld, um bei einem Fußballspiel zusehen zu dürfen. Anfang des 20. Jahrhundert entstanden Kinos, 1869 bereits hatte Thomas Cook die erste außereuropäische Reise (nach Ägypten und Palästina) angeboten, 1900 erschien der erste Michelin-Reiseführer. Das Flugzeug gewann ab den 1950er Jahren an Bedeutung. Heute ist Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Welt.

Dabei zeigen aber Befragungen und andere Indikatoren - die Zahl der Selbstmorde, die Zahl der Depressionen - dass die Menschen durch allen materiellen Wohlstand ab einer bestimmten Schwelle nicht glücklicher werden (>> mehr). Da gleichzeitig die Herstellug all der Produkte und Dienstleistungen die natürlichen Lebensgrundlagen gefährden (siehe links >> unten), hat die Suche nach einem neuen Lebensmodell längst begonnen (>> mehr).

Die Auswirkungen auf den Rest der Welt

Die Industrielle Revolution beruhte von Anfang an auf Rohwaren aus der ganzen Welt: Die Baumwolle für die englische Textilindustrie kam aus dem Süden Amerikas und aus Indien, später auch aus Ägypten und anderen afrikanischen Ländern; Färbestoffe und -techniken kamen aus Indien und dem Ottomanischen Reich. Im Gegenzug kamen fertige Produkte zurück. Vor der Industriellen Revolution stellten die meisten Länder ihre eigene Kleidung her; im Jahr 1700 war Indien der weltgrößte Textilexporteur. Mit dem Aufstieg der englischen Textilindustrie wurden all diese weniger effizienten Hersteller vom Markt verdrängt: Die Bevölkerung des indischen Textilzentrums Dhaka (im heutigen Bangladesh) sank von 1750 bis 1850 um mehr als die Hälfte, das persische Isfahan verlor 90 Prozent seiner Seidenspinnereien von 1830 bis 1890. Anderen Branchen ging es ähnlich: Englische Metallwaren waren billiger als die aus Asien, Afrika oder Lateinamerika und verdrängten sie aus großen Teilen des Marktes.

England kaufte nicht nur Rohwaren, sondern auch Lebensmittel und andere Waren (Getreide aus Amerika und Russland, Holz aus Kanada und dem Baltikum, Schafe aus Australien, Rindfleisch aus Argentinien und Nordamerika, Tee aus Indien und China, Kaffee und Zucker aus der Karibik, ...). Daher sahen viele der Erzeugerländer ihre Zukunft nicht wie die europäischen Nachbarn Englands in ihrer eigenen Industrialisierung, sondern als Lieferant von Agrarprodukten für die Industrieländer. Die Industrialisierung erhöhte die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten. Dazu mussten neue Gehöfte und Plantagen angelegt werden, und Arbeitskräfte wurden gebraucht. Oft wurden diese gekauft. Das frühe Industriezeitalter führte auch zur Blüte der Sklaverei: In Amerikas Süden arbeiten Sklaven in der Baumwollproduktion, in Brasilien auf Kaffee- und Zuckerplantagen; in Russland und Osteuropa arbeiteten Leibeigene auf den Getreidefeldern, und in Westafrika in der Palmölproduktion. Zwar äußerten sich seit den 1780er Jahren immer mehr Menschen gegen die Sklavenhaltung; aber zu ihrer Abschaffung trug wohl auch bei, dass Arbeitskräfte durch anhaltendes Bevölkerungswachstum weniger knapp (und billiger) wurden; dass Sklaven die zunehmend eingesetzten Maschinen nicht sorgsam behandelten (warum auch?) und zudem Sklavenaufstände auch ihren Preis hatten. Die Abschaffung der Sklaverei befreite unter anderem vier Millionen Menschen in den USA, eineinhalb Millionen in Brasilien - und 50 Millionen Leibeigene in Russland. Nicht alle ehemaligen Sklaven oder Leibeigenen arbeiteten als Lohnarbeiter weiter. So wurden neue Arbeitskräfte in den armen Regionen der Welt gesucht: Vor allem Indien und China lieferten jetzt Arbeitskräfte - 30 bis 40 Millionen Inder arbeiteten vor allem im Britischen Empire, chinesische “Kulis” gingen vor allem auf die Plantagen Südostasien, aber auch zum Eisenbahnbau nach Nordamerika und Kanada. Aber auch die armen Regionen Europas verließen ab 1840 etwa 50 bis 60 Millionen Menschen; 70 Prozent von ihnen gingen nach Nordamerika, aber vor allem Italiener, Spanier und Portugiesen auch nach Argentinien und Brasilien.

Die Beschränkung auf landwirtschaftliche Produktion geschah manchmal auch gezwungenermaßen: Die Industrieländer nutzten ihre industriellen Kenntnisse auch für die Herstellung von Waffen, und dampfbetriebene Kanonenboote und Maschinengewehre machten die Industrieländer militärisch auch einer großen Übermacht gegenüber derart überlegen, dass Militäraktionen oft schon bei geringen Anlässen ausgelöst wurden. England hatte 1783 die Vereinigten Staaten verloren, aber verleibte sich Indien von 1750 bis 1860 stufenweise ein - zunächst mit Hilfe der East India Company, und später dann direkt. 1914 umspannte das Britische Empire die ganze Welt. Andere Industrieländer waren nicht besser: Frankreich eroberte Kolonien in Afrika und Indochina, Belgien in Afrika. Deutschland, obwohl durch seine späte Vereinigung im Jahr 1871 ein Nachzügler, zog in Afrika und im Westpazifik nach.

Wachsende Ungleichheit

Die Kolonialisierung, der globale Austausch von landwirtschaftlichen Produkten und Industriewaren und die Auswanderung vieler Millionen Menschen - alle drei übrigens erleichtert durch die Erfindung des Telegrafen - waren eine erste Globalisierung: Es entstand ein Weltmarkt, der durch den 1878 eingeführten Goldstandard (die Deckung von Währungen durch Gold) unterstützt wurde. Er machte einerseits Wirtschaftskrisen weltweit spürbar, führte aber auch zu enormem Wirtschaftswachstum - von 1870 bis 1913 verdreifachte sich die Produktion nahezu. Gleichzeitig nahm die Ungleichheit zu: Vom neuen Reichtum profitierten vor allem die Industrieländer und einige besonders bevorzugte Agrarregionen in den USA, Kanada, Argentinien und Australien. Diese Regionen sollten sich ebenfalls industrialisieren (>> mehr), andere wurden abgehängt. Zu Anfang des 21. Jahrhunderts erhalten die ärmsten 20 Prozent der Weltbevölkerung etwa ein Prozent des Welteinkommens, drei Milliarden Menschen leben von höchstens 2 US-$ am Tag. Das ist oft nicht genug, um ausreichend Essen zu kaufen (>> mehr).

Kulturelle Folgen

Neben den wirtschaftlichen Folgen hatte diese Globalisierung auch kulturelle Folgen: Der Erfolg verführte europäische und amerikanische Missionare, ihren Glauben über die Welt zu verbreiten, den die Einheimischen oft mit ihren alten Religionen verschmolzen, wodurch neue Glaubensrichtungen entstanden. Die Sprachen der erfolgreichen Länder - Englisch und Französisch - breiteten sich aus und einheimische Sprachen wurden seltener und starben oft ganz aus; mitunter schufen aber die zugewanderten Arbeiter eigene Sprachen als Gemisch aus ihren Ursprungssprachen. So gibt es auf den karibischen Inseln heute mehr als 25 kreolische Mischsprachen.

Ökologische Folgen

Und die Industrielle Revolution hatte ökologische Folgen: Die städtische Luftverschmutzung erreichte nie zuvor gekannte Dimensionen (>> Luftverschmutzung), der Ausbau der Landwirtschaft führte zu Ausweitung von Acker- und Weideland auf Kosten der Wälder und zog etwa in Indien riesigen Bewässerungsprojekte nach sich (>> Wassernutzung); und verschmutztes Wasser brachte Cholera- und Thyphusepidemien (>> Wasserverschmutzung).

Diese Folgen galten aber, wenn sie überhaupt gesehen wurden, als Preis für den Wohlstand; und die politischen und wirtschaftlichen Nachteile der Nicht-Industrialisierung wurden so offensichtlich, dass viele Länder versuchten, auf den Zug aufzuspringen. Einige durchaus mit Erfolg (>> hier).

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© Jürgen Paeger 2006 - 2010

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