Das Zeitalter der Industrie

Die Folgen der Industriellen Revolution

Walzwerk (Ölgemälde von Adolph Menzel)

Industriearbeit in einem Walzwerk (Ölgemälde von Adolph Menzel, entstanden 1872 bis 1875): Die Arbeitsbedingungen in der Frühzeit der Industrialisierung waren oftmals katastrophal. Abb. aus >> wikipedia (abgerufen 30.8.2011), gemeinfrei.

Vor der Industriellen Revolution unterschieden sich die Landschaften Europas kaum von denen im Mittelalter: In Deutschland lebten im Jahr 1800 über 90 Prozent der Bevölkerung in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern, in den 18 “Großstädten” mit mehr als 20.000 Einwohnern lebten insgesamt weniger als eine Millionen Menschen.

Mit der Industriellen Revolution änderte sich dies: der Bergbau prägte ganze Regionen, Industriereviere entstanden, und neue Verkehrswege, zunächst vor allem Kanäle und Eisenbahnen, später auch Straßen, durchzogen das Land. Die Städte wuchsen nicht nur, sie veränderten sich - 1803 beschrieb die Schriftstellerin Johanna Schopenhauer die Stadt Manchester: “Dunkel und vom Kohlendampfe eingeräuchert, sieht sie einer ungeheuren Schmiede oder sonst einer Werkstatt ähnlich”, ihr englischer Kollege Charles Dickens berichtete von “Schmutz, Finsternis und Elend” - die Industrialisierung ging mit ungeheurer >> Luftverschmutzung einher. Die Menschen, die gerade erst der Leibeigenschaft oder der Schuldknechtschaft des Feudalismus entkommen waren, wurden vor allem in der Fabrikindustrie und den Bergwerken mit Lohnarbeit konfrontiert: auf den ersten Blick ein Fortschritt gegenüber der feudalen Zwangsarbeit, aber wie Karl Marx mit seinem Wort vom >> doppelt freien Bauern aufzeigte, war dieser Fortschritt zweischneidig: die schiere Not zwang viele von ihnen in Arbeitsverträge, die nicht besser waren als die Zwangsarbeit zuvor. Ist ein Arbeitsvertrag geschlossen, ist es mit der Freiheit nämlich vorbei: Die Arbeit in den arbeitsteiligen Fabriken - in Takt und Tempo der Maschinen - erforderte eine ganz andere Disziplin als etwa die Heimarbeit zuvor, Aufsicht und Ausführung der Arbeit fielen auseinander; und Verstöße wurden mit Geldstrafen, Androhung der Kündigung und sogar mit körperlicher Züchtigung geahndet. Die Arbeitszeiten waren extrem lang, 13 bis 16 Stunden am Tag keine Seltenheit. Zwar wurde die Arbeit in den Fabriken besser bezahlt als in der Landwirtschaft, aber in den neu entstehenden Städten verdienten daran vor allem Spekulanten, die Häuser bauten und Wohnungen teuer vermieteten; so teuer, dass auch die Kindern arbeiten mussten - besonders gerne wurden sie in Textilfabriken, wo sie die Spinnmaschinen reinigen mussten, und in den Bergwerken, wo sie in die kleinsten Stollen passten, eingesetzt. Die Frühzeit des Kapitalismus war von Not und Elend in den Industriestädten geprägt.

1842 bis 1844 lebte der Wuppertaler Fabrikentensohn Friedrich Engels fast zwei Jahre lang in Manchester, wo er in einer Baumwollspinnerei seines Vaters arbeitete und abends und am Wochenende die Stadt erkundete. Er schrieb hierüber später das Buch “Die Lage der arbeitenden Klasse in England”, in dem er nicht nur von Arbeitszeiten von 12 bis 14 Stunden am Tag, sechs Tage die Woche berichtet und von unerträglichen hygienischen Verhältnissen in der Stadt, in der Tuberkulose, Typhus und Scharlach grassieren, sondern auch von einer großen Anzahl Verstümmelter - Maschinen wurden oft im laufenden Betrieb geputzt, Verletzungen oder Tote waren dabei nicht selten. Er lernt auch die Organisationen kennen, die die Lage der Arbeiter verbessern wollen, wie die von Robert Owen inspirierten Sozialisten. (Robert Owen, Leiter einer Baumwollspinnerei, hatte schon 1799 zeigen wollen, dass auch mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen Gewinne zu machen sind: Er senkte die Arbeitszeit auf 10,5 Stunden am Tag und verbot in seiner Spinnerei die Beschäftigung von Kindern unter 10 Jahren. Tatsächlich waren Owens Änderungen ein Erfolg - auch, weil Owen viele Erfindungen machte, die seine Konkurrenz nicht so schnell umsetzen konnten. Owen Spinnerei wurde zum Musterbetrieb, den auch zahlreiche Politiker besuchten.) Auf der Rückreise nach Deutschland lernte Engels in Paris Karl Marx kennen, den er später über Jahrzehnte finanziell über Wasser halten sollte und so die Arbeit an seinem Hauptwerk “Das Kapital” ermöglichte, dessen zweiten und dritten Band Engels nach Marx’ Tod aus dem Nachlass herausgab (>> unten).

Die soziale Frage in den Industrieländern

Die „soziale Frage“ war von Anfang an mindestens in zwei Richtungen zu verstehen: Die eine beschäftigte sich mit der Summe der Umgestaltungen, die die Industriegesellschaft gegenüber traditionellen Lebensformen bewirkte, etwa die Verdrängung von Gemeinschaft und sozialen Bindungen durch Marktbeziehungen (oft war diese Sorge aber auch verbunden mit der Idee von der Wiederherstellung einer ständischen Gesellschaft). Die andere konzentrierte sich auf die Konflikte zwischen Arbeitern und Unternehmern, etwa um die Verteilung der erwirtschafteten Gewinne (in Form von höheren Löhnen oder kürzeren Arbeitszeiten). Natürlich hingen beide zusammen: Der Wandel der Gesellschaftsordnung, den die Industrialisierung und die zunehmende Marktorientierung auslösten, hatten erst einen freien Markt für Arbeit (und damit die Konflikte zwischen Unternehmern und Arbeitern) geschaffen; und auch einen Markt für Grund und Boden: der Gemeinbesitz der Dörfer wurde zunehmend eingefriedet und zu privatem Grundbesitz gemacht. Reich gewordene Grundbesitzer investierten in die Industrie, verelendete Bauern konnten sich dort als Arbeiter verdingen.

Die Privatisierung der Gemeinschaftsgüter

Dass eine Zunahme des Privateigentums auf Kosten der Gemeinschaftsgüter erfolgte, wie bei der Einfriedung beim Grund und Boden deutlich erkennbar, hatte schon im 17. Jahrhundert den englischen Philosophen John Locke nachdenklich: Da Gott die Erde allen Menschen gegeben habe, dürfe der einzelne nur soviel aus der Natur nehmen, wie er für seinen Unterhalt braucht und sich durch Arbeit aneignen kann. Vorausgesetzt, dass “genug und ebenso gutes den anderen gemeinsam verbleibt.” Diese Einschränkungen galten mit zunehmender Markorientierung nicht mehr; aber immer wieder erkannten Beobachter, dass diese Umwandlung nur eine Minderheit begünstigte: So schrieb etwa Thomas Paine, einer der Gründerväter der USA, in seinem 1795/96 geschriebenen Buch “Agrar-Gerechtigkeit”, dass die Einrichtung von Landeigentum die große Mehrheit der Menschen von ihrem Naturerbe und der Möglichkeit eines unabhängigen Überlebens fernhalte. Paine schlug vor, dass jeder Bürger eine Entschädigung für die verlorengegangenen naturrechtlichen Ansprüche erhalten soll (eine Einmalzahlung am 21. Geburtstag und ab dem 50. Lebensjahr eine Entschädigung von 10 Pfund Sterling jährlich - manche sehen Paine daher als Vorläufer der späteren social security in den USA).

Noch heute weisen viele Kritiker (etwa >> Peter Barnes) darauf hin, dass das gewaltige Kapital, das für die Industrialisierung nötig war, vor allem durch die Aneignung (oder auch “Diebstahl”) von Gemeineigentum zusammenkamen - erstaunlicherweise, ohne dass die meisten Menschen dies auch nur bemerkt hätten. Die Gemeinschaftsgüter sollten noch eine weitere wichtige Rolle bei der Industrialisierung spielen: Da die Industrie ihre Abgase, Abwässer und Abfälle kostenlos in Luft, Flüsse und ungenutzte Landschaft - ebenfalls alles Gemeinschaftsgüter - deponieren konnte, brauchte sie für deren Zerstörung nichts zu zahlen, so dass diese Kosten bis heute als “externe Effekte” vernachlässigt wurden (>> hier). Für Barnes haben die Probleme auch damit zu tun, dass die neuen Privateigentümer zunehmend gar keine Unternehmer mehr waren, sondern Kapitalgesellschaften: Während Unternehmer wenigsten noch als Person für ihr Handeln einstehen müssen, dienen Kapitalgesellschaften nicht anderem als dem Maximieren von Renditen für Aktionäre, und ihre Manager werden auch nur daran gemessen. Rechtlich sind diese ihren Aktionären verpflichtet, aber wirklichen Einfluss haben nur einige Großaktionäre - und das sind wiederum oftmals Investmentfonds, die ebenfalls nur an der Rendite gemessen werden. Wie immer: Wenn viele verantwortlich sind, übernimmt letztlich niemand die Verantwortung.

Kapitalgesellschaften verfügen außerdem über riesige Geldmengen, die sie nicht nur für die Produktion einsetzen, sondern auch, um politischen Einfluss zu erlangen. So finanzieren sie eine riesige Lobbyindustrie. Dieser politische Einfluss sorgt dann auch dafür, dass Regelungen, die den freien Markt zugunsten der Allgemeinheit einschränken - etwa der Verbot, bestimmte Schadstoffe in die Atmosphäre abzugeben, oftmals verspätet oder abgeschwächt getroffen werden (denken Sie etwa an den Widerstand der Autoindustrie gegen die Einführung bleifreien Benzins, des Katalysators oder aktuelle gegen niedrigere Verbrauchsgrenzwerte). Da nach den Gesetzen des Marktes Gewinne auf Grundlage der gehaltenen Anteile verteilt werden, fließt Geld nach oben - wer schon hat, dem wird gegeben. Daher werden die Kapitalgesellschaften immer größer und mächtiger: In den USA umfassten die Umsätze der 500 größten Unternehmen im Jahr 1955 ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes, im Jahr 2004 schon zwei Drittel. Ihr Einfluss wird daher immer größer.

Die Entstehung einer Arbeiterbewegung

Auch wenn die "freie" (Lohn-)Arbeit sich anfänglich nur graduell von der Zwangsarbeit unterschied, eins hatte sich mit ihr doch geändert: die Machtverhältnisse zwischen Unternehmern und Lohnarbeitern waren zwar ungleich, aber nicht-ökonomischen Zwänge weniger bedeutsam geworden. Die Arbeiter konnten sich zur Wehr setzen und - individuell oder kollektiv - für Verbesserungen kämpfen. Zum einen schlossen sie sich zusammen, um sich etwa im Krankheitsfall gegenseitig zu unterstützen, um anderen setzten sie sich gegen die Zustände zur Wehr. Ein Beispiel ist der schlesische Weberaufstand von 1844, der unter anderem Gerhard Hauptmanns Drama “Die Weber” inspirierte). Arbeitervereine waren in Deutschland seit den 1840er Jahren entstanden; im Vereinigten Königreich hatten sich schon 1829 die Spinnereiarbeiter in einer Generalunion - der ersten Gewerkschaft - zusammengeschlossen. Teils bewaffnete soziale Unruhen und Generalstreiks, die mitunter blutig niedergeschlagen wurden, begleiteten die Frühphase der Industrialisierung. Unzufriedenheit in der französischen Arbeiterschaft befeuerte etwa auch die französische "Februarrevolution" von 1848; und als im Juni die Pariser Nationalwerkstätten (in denen Arbeitslose beschäftigt wurden) geschlossen wurden, kam es zu einem erneuten Aufstand der Arbeiter: es gab mindestens 3.000 Tote, als dieser von Militär und Nationalgarde niedergeschlagen wurde; 15.000 Arbeiter wurden in Straflager verbannt.

Ebenfalls 1848 erschien Marx und Engels gemeinsam verfasstes „Kommunistisches Manifest“, das den Untergang des Systems durch die Revolution der Arbeiterklasse voraussagte – das Buch wurde zum Weltbestseller. Wissenschaftlichen Anspruch hatte Karl Marx’ ab 1867 erscheinendes Hauptwerk >> „Das Kapital“: Für Marx war der Drang, die Natur zu gestalten, das Merkmal des Menschen; die Arbeit damit Ausdruck des menschlichen Wesens. Mit der Lohnarbeit und der Arbeitsteilung verliere der Mensch die Verfügungsgewalt über die Arbeit, sein wahres Menschsein werde dadurch zerstört. Da die gesellschaftlichen Beziehungen zwischen konsumierenden und produzierenden Menschen statischer seien als die Produktivkräfte, also die Arbeitsgeräte, Maschinen und das Wissen und Können der Arbeiter, würden die Spannungen so groß werden, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse umgestürzt würden. Die Klasse der Lohnarbeiter werde immer zahlreicher und die durch Konzentrationsprozesse immer kleiner werdende Kapitalistenklasse entmachten. Da die Lohnarbeiter damit die Produktionsmittel in die Hand bekämen, würde die Arbeit selbstbestimmt und der Mensch würde sich endlich selbst verwirklichen können.

Es sollte anders kommen. Die Arbeiterbewegung wurde zwar stärker - in Sachsen wurde beispielsweise 1863 mit dem "Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein" eine erste Massenpartei der Arbeiter gegründet wurde; 1864 entstand in London die Internationale Arbeiter-Assoziation. 1875 vereinigte sich der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein mit der 1869 in Eisenach gegründeten "Sozialdemokratische Deutsche Arbeiterpartei" zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands.  (die sich 1890 in Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands, SPD, umbenannte). Andererseits wurden, wie von Marx vorhergesehen, die Unternehmen immer größer, aber damit wurde die Kapitalistenklasse nicht kleiner - vielmehr wurde sie um Manager und leitende Angestellte erweitert (siehe >> unten). Die Mittelschichten verschwanden nicht, wie von Marx vorausgesehen, sondern wuchsen stärker an als die Industriearbeiterschaft. Aus dieser stiegen zudem qualifizierte Facharbeiter in die Mittelschichten auf.

In den 1870/1880er Jahren hatten die Nationalstaaten ausreichend Gestaltungskraft gewonnen, mit der sie auch in Wirtschaft und Gesellschaft eingriffen. Als Reaktion auf den  >> Gründerkrach, der an wirtschaftsliberalen Ideen zweifeln ließ, und auch aus Angst vor der erstarkenden sozialdemokratischen Bewegung – die Reichskanzler Bismarck in Deutschland 1878 mit einem "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" (Sozialistengesetz) verbieten wollte - erließ Bismarck in Deutschland eine Sozialgesetzgebung: seit 1883 sind Arbeiter in Deutschland krankenversichert, seit 1884 unfallversichert und seit 1889 altersversichert. Bismarcks Sozialgesetzgebung wurde in vielen anderen Ländern übernommen und gilt als Beginn des Sozialstaats. In Deutschland führte sie aber nicht (wie erhofft) dazu, die Arbeiterschaft von der Sozialdemokratie zu entfremden, sondern eher dazu, diese zu radikalisieren und ein von der bürgerlichen Gesellschaft abgeschlossenes "sozialdemokratisches Milieu" zu schaffen. 1890 lehnte der Reichstag die Verlängerung des Sozialistengesetzes ab, die Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands nannte sich daraufhin in Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands, SPD, um. Diese strebte nach intensiver Debatte nicht mehr an, den Kapitalismus durch eine Revolution zu besiegen, sondern ihn durch Reformen zu verbessern. Dazu trugen auch steigende Löhne bei, durch die auch Lohnarbeiter so weit vom materiellen Reichtum profitierten, dass sie im Ganzen eher an pragmatischen Verbesserungen ihrer Lage als an revolutionären Umstürzen interessiert waren. (Der Marxismus wurde in keinem Land durch einen Aufstand der Arbeiterklasse an die Macht gebracht; und die Sowjetunion und China waren zum Zeitpunkt ihrer „Revolutionen“ nicht einmal Industriestaaten.) Und in den Industrieländern hat der Industriekapitalismus insbesondere den Menschen, die nicht der Oberschicht angehören, einen materiellen Lebensstandard und eine (gesunde) Lebensdauer ermöglicht, für die es keinen historischen Vergleich gibt.

Leben in einer Industriegesellschaft

Die materielle >> Produktivität der Industrie führte vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert zu nie gekanntem materiellen Reichtum in den Industriegesellschaften. In diesen Ländern besitzen heute die Armen mehr materielle Güter als die Reichen vor der Industrialisierung. Die Symbole dieser Warengesellschaft war die Entstehung der ersten Warenhäuser: Bon Marché in Paris, Hermansky in Wien, Tietz in Berlin. Im 20. Jahrhundert entstanden die ersten Supermärkte, die Lebensmittel anboten, und schließlich Einzelhandelskonzerne wie Wal Mart oder Carrefour, die Einkaufszentren außerhalb der Städte aufbauten.

Nachdem die Menschen ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung, Wohnung und Kleidung so befriedigen konnten, entstanden immer neue Märkte: Etwa gleichzeitig kämpften das >> Auto und die elektrischen Haushaltsgeräte um den Geldbeutel der Verbraucher, als auch hier die Märkte weitgehend gesättigt waren, folgte die Unterhaltungselektronik: Radios, Fernseher, Videorekorder und heute DVD-Player, Fernseher mit Flachbildschirmen, MP3-Player, Digitalkameras, ... Der Zugang zu diesen Produkten wurde durch Kreditangebote erleichtert: Ratenkauf, Verbraucherkredite und Kreditkarten ermöglichten den Kauf über die Verhältnisse hinaus; immer mehr Produkte, die in früheren Jahrzehnten nur den Reichen zur Verfügung standen, wurden Massenware. Ein Beispiel sind Fernreisen.

Ohnehin entwickelte sich der Freizeit- und Tourismussektor zum nächsten Gewinner: In England entstand 1885 die erste professionelle Fußballliga, bald bezahlten 300.000 Menschen jede Woche Geld, um bei einem Fußballspiel zusehen zu dürfen. Anfang des 20. Jahrhundert entstanden Kinos, 1869 bereits hatte Thomas Cook die erste außereuropäische Reise (nach Ägypten und Palästina) angeboten, 1900 erschien der erste Michelin-Reiseführer. Das Flugzeug gewann ab den 1950er Jahren an Bedeutung. Heute ist Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Welt.

Dabei zeigen aber Befragungen und andere Indikatoren - die Zahl der Selbstmorde, die Zahl der Depressionen - dass die Menschen durch allen materiellen Wohlstand ab einer bestimmten Schwelle nicht glücklicher werden (>> mehr). Da gleichzeitig die Herstellung all der Produkte und Dienstleistungen die natürlichen Lebensgrundlagen gefährden (siehe links >> hier), hat die Suche nach einem neuen Lebensmodell längst begonnen (>> mehr).

Der Aufstieg des Managerkapitalismus

In der Frühzeit der Industriellen Revolution waren Eigentümer und Unternehmer zumeist identisch: Der Eigentümer besaß das Unternehmen und leitete es. Wenn das eigene Kapital nicht ausreichte, wurde es oft im Familien- und Verwandtenkreis eingesammelt, viele Unternehmen wurden auch von mehreren Familienmitgliedern geleitet (etwa das Bankhaus Rothschild oder Siemens). Über ihre Familien waren diese frühen Kapitalisten eng mit ihrem sozialen Umfeld verbunden. In solchen Familienunternehmen war der Gewinn in aller Regel nicht das alleinige Erfolgskriterium; mitunter wurden etwa mögliche Expansionen nicht wahrgenommen, um den Familieneinfluss zu erhalten. In kleinen und mittelgroßen Unternehmen findet man diese Konstellation immer noch; aber bei vielen Großunternehmen reichte das Familienkapital nicht aus, um mit der Entwicklung Schritt zu halten: Siemens etwa hatte 1874 noch 650 Mitarbeiter, 1914 bereits über 57.000. Neue Industrien wie die Elektrotechnik wuchsen schnell, und nach dem >> Gründerkrach von 1873 kam es auch zu Zusammenschlüssen in Form von Kartellen, Holdings oder Konzernen - mit ihnen sollte die Konkurrenz begrenzt oder sogar ausgeschaltet werden. Diese Großunternehmen gehörten in vielen Fällen keinem einzelnen Eigentümer mehr, sondern gehörten - über Aktienbesitz - zum Beispiel den Banken, die nun stärker als früher in die Industrie investierten. Viele dieser Konzerne waren zudem hochgradig integriert und hatten von der Rohstoffversorgung über die Produktion bis hin zum Vertrieb alle Schritte der Produktherstellung in der Hand.

Damit veränderte sich aber das Unternehmen: War zuvor der Markt das zentrale Koordinationsinstrument gewesen, mussten die Tätigkeiten der Konzerne auch im Inneren koordiniert werden; die Unternehmensorganisation und damit angestellte Manager gewannen an Bedeutung. Da nun nicht mehr Eigentümer(-Familien) die Ausrichtung der Unternehmen bestimmten, sondern stärker am Gewinn orientierte Investoren und die leitenden Manager zum Teil erfolgsabhängig bezahlt wurden, fürchteten viele, dass das unternehmerische Handeln im Managerkapitalismus rücksichts- und verantwortungsloser (da ein angestellter Manager kaum mit seiner gesamten Existenz für Verluste einstehen werde) werden könnte. Familienbezogene Rücksichten nahmen sicher auch ab, aber schließlich standen auch angestellte Manager oftmals mit ihrem Namen für den Unternehmenserfolg (etwa Emil Rathenau für die AEG), aber waren eben auch mit Misserfolgen sichtbar verbunden, so dass wirtschaftliches Handeln immer noch so weit in einen sozialen Zusammenhang eingebettet blieb. Es konnte noch nicht generell von „organisierter Verantwortungslosigkeit“ geredet werden.

Der Aufstieg des Finanzkapitalismus

Das änderte sich, als sich im Gefolge der ersten >> Ölkrise von 1973 >> neoliberale bzw. marktkapitalistische Ideen wie die von Friedrich August von Hayek und Milton Friedman vor allem in Großbritannien und den USA durchsetzen und die staatliche Regulierung abgebaut wurde: Dies, und das Ende des >> Bretton-Wood-Systems der internationalen Währungsstabilisierung, führte zu neuen >> Geschäftsmodellen für Banken und einem raschen Anwachsen des Finanzsektors, dessen Bedeutung am wirtschaftlichen Gesamtprodukt deutlich wuchs: In den USA etwa von den 1950er Jahren bis 2008 von zwei auf acht Prozent. Dabei verlor er seine einst dienende Funktion - die Finanzierung von Investitionen in produktive Zwecke - und wurde zum Selbstzweck: es wurde spekuliert - Geld sollte Geld verdienen; die Profite stammten nicht mehr daraus, dass Werte geschaffen wurden. Aber die Gewinne stiegen exorbitant an; so dass auch große Industrieunternehmen bald eigene Finanzdienstleister gründeten, die schnell mehr Geld verdienten als das Kerngeschäft. Die Profite des Finanzsektors führten auch dazu, dass zahlreiche Kapitalbeteiligungs-Gesellschaften entstanden, etwa Investment- und Pensionsfonds.

Diese Fonds mussten aber ihre Anleger im Wettbewerb mit anderen Fonds gewinnen, und das Kriterium für die Anleger war in der Regel der erzielte Gewinn. Die Fonds konnten ihn steigern, indem sie einerseits Aktien schneller kauften und verkauften, und andererseits ihre Interessen - im Namen der Anteilseigner - deutlich gegenüber den Unternehmensleitungen vertragen. So verloren die Manager produzierender Unternehmen an Macht, die sie gegenüber den an langfristigen Erfolg orientierten Banken (zumindest, solange die Geschäfte gut liefen) oder bei zersplitterter Eigentümerstruktur noch hatten; das Interesse der Anteilseigner ("shareholder value") wurde zum wichtigsten Maßstab, an dem sie gemessen wurden. Nicht-ökonomische Werte und Zusammenhänge wie die Traditionen der Unternehmen, Inhalte oder die Interessen der Mitarbeiter zählten nur insofern, als sie dem shareholder value dienten. Mit den Investmentbankern, Analysten und Rating-Experten gewannen rein nach der Logik der Finanzmärkte arbeitende Finanzmanager ohne soziale Einbindung immer mehr Einfluss auf das Wirtschaften von Unternehmen; die Deregulierung erlaubte zudem, dass die Gewinne der Kapitalanlagegesellschaften reinvestiert, sondern an Manager und Anteilseigner ausgeschüttet wurden.

Ein Gesicht in der Öffentlichkeit hatten diese Investmentbanker, Analysten und Rating-Experten aber nicht; und ihre rein ökonomische Logik wurde auch kritisiert. Aber vielen galt der >> Zusammenbruch des Ostblocks auch als Beweis für die Überlegenheit des Marktkapitalismus. Die Existenz einer nicht-kapitalistischen Alternative hatte zudem bis dahin dazu geführt, dass Vertreter der Kapitalseite und ihnen nahestehende Politiker Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit ein Stück weit entgegenkamen, um so noch radikaleren Veränderungen vorzubeugen. Vor allem international und vor allem im Bereich der Finanzwirtschaft nahm die Deregulierung weiter zu; und führte zu einem Ausmaß an „organisierter Verantwortungslosigkeit“, den die >> Finanzkrise von 2008 deutlich zeigte: für die Folgen seiner Entscheidungen wollte (und konnte) der Finanzsektors nicht eintreten, so dass letztendlich die exorbitanten Gewinne der Bankmanager durch öffentliche Finanzmittel getragen werden. Und ein handlungsfähiges, grenzüberschreitendes politisches Entscheidungssystem, das den global tätigen Finanzsektor wieder in einen sozialen Zusammenhang einbettet und zu einer Übernahmen von Verantwortung - auch für nicht-ökonomische Werte - zwingt (ähnlich etwa den staatlichen Regelungen, die einst die Lage der Arbeiter verbesserten), ist nach wie vor nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die einseitige ökonomische Logik unter dem Druck durch die Globalisierung führen dazu, dass Managergewinne steigen, während auch in den am weitesten entwickelten Industriegesellschaften informelle, weitgehend ungeschützte Arbeitsverhältnisse wieder zunehmen. So arbeiten in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen für einen Stundenlohn von weniger als 5 Euro die Stunde. Mindestlöhne werden dadurch umgangen, dass die Betroffenen Werkverträge (für die es keinen Mindestlohn gibt) erhalten oder bei Scheinfirmen, die im (ost-)europäischen Ausland (für die das dortige Recht gilt) ansässig sind, beschäftigt werden. In den Ländern, die gerade die Phase der Frühindustrialisierung durchlaufen, bedienen sich auch westliche Konzerne gerne mittels "outsourcing" lokaler Subunternehmer, die fundamentale gesetzliche Vorschriften oder Sozial-, Sicherheits- und Umweltstandards häufig umgehen oder ignorieren.

Die Auswirkungen auf den Rest der Welt

Die Industrielle Revolution beruhte von Anfang an auf Rohwaren aus der ganzen Welt: Die Baumwolle für die englische Textilindustrie kam aus dem Süden Amerikas und aus Indien, später auch aus Ägypten und anderen afrikanischen Ländern; Färbestoffe und -techniken kamen aus Indien und dem Ottomanischen Reich. Im Gegenzug kamen fertige Produkte zurück. Vor der Industriellen Revolution stellten die meisten Länder ihre eigene Kleidung her; im Jahr 1700 war Indien der weltgrößte Textilexporteur. Mit dem Aufstieg der englischen Textilindustrie wurden all diese weniger effizienten Hersteller vom Markt verdrängt: Die Bevölkerung des indischen Textilzentrums Dhaka (im heutigen Bangladesch) sank von 1750 bis 1850 um mehr als die Hälfte, das persische Isfahan verlor von 1830 bis 1890 90 Prozent seiner Seidenspinnereien. Anderen Branchen ging es ähnlich: Englische Metallwaren waren billiger als die aus Asien, Afrika oder Lateinamerika und verdrängten sie aus großen Teilen des Marktes.

England kaufte nicht nur Rohwaren, sondern auch Lebensmittel und andere Waren (Getreide aus Amerika und Russland, Holz aus Kanada und dem Baltikum, Schafe aus Australien, Rindfleisch aus Argentinien und Nordamerika, Tee aus Indien und China, Kaffee und Zucker aus der Karibik, ...). Daher sahen viele der Erzeugerländer ihre Zukunft nicht wie die europäischen Nachbarn Englands in ihrer eigenen Industrialisierung, sondern als Lieferant von Agrarprodukten für die Industrieländer. Die Industrialisierung erhöhte die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten. Dazu mussten neue Gehöfte und Plantagen angelegt werden, und Arbeitskräfte wurden gebraucht. Oft wurden diese gekauft. Das frühe Industriezeitalter führte daher außerhalb Westeuropas zunächst nicht zu einem Anstieg der Lohnarbeit, sondern zu einer Blüte der Sklaverei: In Amerikas Süden arbeiten Sklaven in der Baumwollproduktion, in Brasilien auf Kaffee- und Zuckerplantagen; in Russland und Osteuropa arbeiteten Leibeigene auf den Getreidefeldern, und in Westafrika in der Palmölproduktion. Zwar äußerten sich seit den 1780er Jahren immer mehr Menschen gegen die Sklavenhaltung; aber bis zu ihrer Abschaffung sollte es >> noch 80 Jahre dauern. Die Abschaffung der Sklaverei befreite unter anderem vier Millionen Menschen in den USA, eineinhalb Millionen in Brasilien - und 50 Millionen Leibeigene in Russland. Aber das führte noch immer nicht zu einem Sieg der Lohnarbeit. Neue Arbeitskräfte wurden auch in den armen Regionen der Welt gesucht: Vor allem Indien und China lieferten jetzt Arbeitskräfte - 30 bis 40 Millionen Inder arbeiteten vor allem im Britischen Empire, chinesische “Kulis” gingen vor allem auf die Plantagen Südostasien, aber auch zum Eisenbahnbau nach Nordamerika und Kanada. Im Gegenzug für die Bezahlung der Überfahrt verpflichteten sich diese Menschen oft zu einer "Vertragsknechtschaft", die dem Arbeitgeber oft jahrelang eine nahezu unbeschränkte Verfügungsgewalt über den Vertragspartner verlieh. Das traf nicht nur Inder und Chinesen: auch die armen Regionen Europas verließen ab 1840 etwa 50 bis 60 Millionen Menschen; 70 Prozent von ihnen gingen nach Nordamerika, aber vor allem Italiener, Spanier und Portugiesen auch nach Argentinien und Brasilien.

Eine Arbeiterbewegung wie in Westeuropa entstand im 19. Jahrhundert nur in den USA (wo die Gewerkschaften allerdings zunehmend auch zu einer Schutzgemeinschaften der Facharbeiter gegenüber [ungelernten] Einwanderern und Nicht-Gewerkschaftsmitgliedern wurden). Das zeigt, dass diese nicht zwangsläufig aus dem Spannungsfeld Kapital - Arbeit hervorgeht, sondern auch von den gesellschaftlichen Bedingungen abhängt: Die freiheitlichen Verfassungsordnungen seit dem 18. Jahrhundert begrenzten in Westeuropa die Wahrnehmung des Eigeninteresses der wirtschaftliche Starken und erlaubten - bei allen Einschränkungsversuchen wie Bismarcks Sozialistengesetz - ein gemeinschaftliches Handeln der Arbeiter. Sklaven und Vertragsknechte hatten dieses Recht nicht. (Auch im heutigen China gab und gibt es zahlreiche Proteste der Lohnarbeiter, die durchaus den frühen Lohnarbeitern in Westeuropa vergleichbar ausgebeutet und entwurzelt werden – aber eine überregionale Arbeiterbewegung ist dort nicht entstanden.)

Diese Entwicklung in den Kolonien hatte schon vor der Entstehung des Industriekapitalismus begonnen (>> hier), die Abhängigkeit der Industrieländer von den Rohstoffen und Nahrungsmitteln aus den Kolonien steigerte aber die Gewinne der exportorientierten Plantagenwirtschaft und führte damit zu einem weiteren Ausbau. Auch die Gewinne aus Sklavenhandel, Sklavenarbeit und anderer Formen der Zwangsarbeit wie der Vertragsknechtschaft haben den Industriekapitalismus in seiner Frühzeit angetrieben, nicht nur die Ausbeutung der Lohnarbeiter. Eine Alternative hatten die Lieferländer kaum: Die Industrieländer nutzten ihre industriellen Kenntnisse auch für die Herstellung von Waffen, und dampfbetriebene Kanonenboote und Maschinengewehre machten sie militärisch auch einer großen Übermacht gegenüber derart überlegen, dass Militäraktionen oft schon bei geringen Anlässen ausgelöst wurden. England hatte 1783 die Vereinigten Staaten verloren, aber verleibte sich von 1750 bis 1860 Indien stufenweise ein - zunächst mit Hilfe der East India Company, und später dann direkt. 1914 umspannte das >> Britische Empire die ganze Welt. Andere Industrieländer waren nicht besser: Frankreich eroberte Kolonien in Afrika und Indochina, Belgien in Afrika. Deutschland, obwohl durch seine späte Vereinigung im Jahr 1871 ein Nachzügler, zog in Afrika und im Westpazifik nach (mehr: >> Die Welt wächst zusammen - 1800 - 1914).

Wachsende Ungleichheit

Die Kolonialisierung, der globale Austausch von landwirtschaftlichen Produkten und Industriewaren und die Auswanderung vieler Millionen Menschen - alle drei übrigens erleichtert durch die >> Erfindung des Telegrafen - führten zu einer ersten Globalisierung: Es entstand ein Weltmarkt, der durch den 1878 eingeführten >> Goldstandard (die Deckung von Währungen durch Gold) unterstützt wurde. Er machte einerseits Wirtschaftskrisen weltweit spürbar, führte aber auch zu enormem Wirtschaftswachstum - von 1870 bis 1913 verdreifachte sich die Produktion nahezu. Gleichzeitig nahm die Ungleichheit zu: Vom neuen Reichtum profitierten vor allem die Industrieländer und einige besonders bevorzugte Agrarregionen in den USA, Kanada, Argentinien und Australien. Diese Regionen sollten sich >> ebenfalls industrialisieren, andere wurden abgehängt. Zu Anfang des 21. Jahrhunderts erhalten die ärmsten 20 Prozent der Weltbevölkerung etwa ein Prozent des Welteinkommens, drei Milliarden Menschen leben von höchstens 2 US-$ am Tag. Das ist oft nicht genug, um ausreichend Essen zu kaufen (>> mehr).

Kulturelle Folgen

Neben den wirtschaftlichen Folgen hatte diese Globalisierung auch kulturelle Folgen: Der Erfolg verführte europäische und amerikanische Missionare, ihren Glauben über die Welt zu verbreiten, den die Einheimischen oft mit ihren alten Religionen verschmolzen, wodurch neue Glaubensrichtungen entstanden. Die Sprachen der erfolgreichen Länder - Englisch und Französisch - breiteten sich aus und einheimische Sprachen wurden seltener und starben oft ganz aus; mitunter schufen aber die zugewanderten Arbeiter eigene Sprachen als Gemisch aus ihren Ursprungssprachen. So gibt es auf den karibischen Inseln heute mehr als 25 kreolische Mischsprachen.

Ökologische Folgen

Und die Industrielle Revolution hatte ökologische Folgen: Die städtische Luftverschmutzung erreichte nie zuvor gekannte Dimensionen (>> Luftverschmutzung), der Ausbau der Landwirtschaft führte zu Ausweitung von Acker- und Weideland auf Kosten der Wälder und zog etwa in Indien riesigen Bewässerungsprojekte nach sich (>> Wassernutzung); und verschmutztes Wasser brachte Cholera- und Typhusepidemien (>> Wasserverschmutzung). Diese Folgen galten aber, wenn sie überhaupt gesehen wurden, als Preis für den Wohlstand; und die politischen und wirtschaftlichen Nachteile der Nicht-Industrialisierung wurden so offensichtlich, dass viele Länder versuchten, auf den Zug aufzuspringen. Einige durchaus mit Erfolg (>> hier).

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